

„Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein“, heißt es - den Volkskörper beschwörend - in Fritz Langs Film Metropolis (1927). Den Luxus pathetischer (und anatomisch unsinniger) Metaphern können sich die Matrosen in Sergei Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin (1925) nicht leisten. Sie weigern sich, verfaultes Fleisch zu essen, in dem es von Maden nur so wimmelt, und revoltieren ...
Plötzlich bringen Anfang der 20er Jahre des 21. Jahrhunderts Filme und Serien wie Triangle of Sadness (2023), The White Lotus (2022), The Menu (2022) oder Infinity Pool (2023) das Thema zurück auf die Tagesordnung. Hat das etwas zu bedeuten? Und wenn ja, was?