Fragen der Praxis
Aktivismus: Rechte im Aufwind, Linke im Burnout?
»Wer denkt, ist nicht wütend«, lautet ein Diktum Theodor W. Adornos.
Nun wird entgegnet: »Wer nicht wütend ist, kann nicht denken.« Ist das so?
Es geht um politischen Aktivismus, um Ökonomie der Zeit, um Frustration und um die Frage: Will man das oder muß man das? Gibt es womöglich ein progressives Über-Ich? Wie lassen sich die übermächtigen Gegner Sinnlosigkeit, Vereinzelung, Ohnmacht bezwingen?
